BEGIN:VCALENDAR
VERSION:2.0
PRODID:-//Tonhalle-Orchester Zürich//NONSGML//EN
METHOD:PUBLISH
CLASS:PUBLIC
BEGIN:VEVENT
UID:1707069d4a60cae069
DTSTART:20251125T180000Z
DTEND:20251125T190000Z
DTSTAMP:20251125T180000Z
CREATED:20260407T063700Z
LAST-MODIFIED:20260407T063700Z
SUMMARY:classic meets art
DESCRIPTION:Die November-Ausgabe unserer Reihe «classic meets art» findet in der Ausstellung «Mary Heilmann. Works on Paper» bei Hauser &amp; Wirth Zurich an der Limmatstrasse statt.

Die Ausstellung zeigt die gleiche Sensibilität wie ihre massgebenden abstrakten Gemälde – eine nonchalante Spielfreude, welche die strenge Konzentration auf Form und Farbe beseelt und freudig bewegte Geometrien erschafft. Deren suggestive Kraft ist das Ergebnis eines Prozesses, den die Künstlerin als «Tagträumen» beschreibt: ein Herbeirufen der Sehenswürdigkeiten, Klänge und Ereignisse ihrer vergangenen oder vorgestellten zukünftigen Reisen und ein zyklisches Erinnern, das Heilmann immer wieder zu verschiedenen Motiven ihres nahezu fünfzigjährigen Schaffens zurückkehren lässt.

Mary Heilmann wuchs in San Francisco und Los Angeles auf und schloss ein Literaturstudium ab, bevor sie in Berkeley Keramik studierte. Von der Gegenbewegung der 1960er Jahre, dem „Free Speech Movement” und der Surf-Ethik ihrer kalifornischen Heimat beeinflusst, wurde Mary Heilmann zu einer der einflussreichsten abstrakten Malerinnen ihrer Generation.

Igor Strawinsky, der in den 1910er-Jahren Europa und vor allem Paris mit seiner mitreissenden Musiksprache aufgewirbelt hat, ging 1939 nach Kalifornien ins Exil und prägte auch dort das Zeitgeschehen. Die zeitgenössische, amerikanische Komponistin Caroline Shaw schlägt mit ihrer Musik Brücken zur Vergangenheit und etabliert zugleich eine ganz eigene Klangsprache. Und ähnlich wie Mary Heilmann einige Werke als Hommage an frühere Künstler wie Piet Mondrian geschaffen hat, reflektiert auch Creative Chair Thomas Adès in seiner Musik über Vorbilder – mit Zitaten oder strukturellen Anklängen. So begegnet uns etwa Mozart, der zum Abschluss noch selbst erklingt. Auch bei ihm waren Variationen schon ein grosses Thema – und bleiben es bei Mary Heilmann.

Kurzeinführungen zur Ausstellung und zum musikalischen Programm verbinden die Stationen, an denen Kunstwerke und Musik in Dialog treten.

An der Bar und in der Ausstellung lassen wir den Abend ausklingen.

Adresse: Hauser &amp; Wirth Zurich, Limmatstrasse 270, 8005 Zürich
Türöffnung: 18.30 Uhr
Start Konzert: 19.00 Uhr
Konzertdauer: 50 Minuten

Zur Ausstellung

Ein Getränk ist im Billettpreis inbegriffen.
Es stehen Sitzmöglichkeiten zur Verfügung.\n\n Werke von Igor Strawinsky, Caroline Shaw, Thomas Adès und Wolfgang Amadeus Mozart
LOCATION:
URL:https://tonhalleorchester.ch/konzerte/kalender/classic-meets-art-2051269/
SEQUENCE:0
STATUS:CONFIRMED
TRANSP:OPAQUE
END:VEVENT
END:VCALENDAR