Série jeuens: Petar Pejčić
Série jeuens: Petar Pejčić
Nour Ayadi Klavier
Nadia Boulanger «Trois pièces»
Mstislaw Rostropowitsch Humoreske op. 5
Dmitri Schostakowitsch Cellosonate d-Moll op. 40
Ástor Piazzolla «Le grand Tango»
Gleich drei rote Fäden ziehen sich durch das Programm, mit dem sich der serbische Cellist Petar Pejčić und die marokkanische Pianistin Nour Ayadi dem Zürcher Publikum vorstellen. Nicht nur der legendäre Cellist Mstislaw Rostropowitsch, sondern auch die anderen Komponist*innen machten als Instrumentalsolisten Furore. Mit Prokofjew, Rostropowitsch und Schostakowitsch sind drei russische Komponisten vertreten. Und dann sind da noch Nadia Boulanger und Ástor Piazzolla: Die Französin gehörte zu den gefragtesten Kompositionslehrerinnen des 20. Jahrhunderts, und Piazzolla war einer ihrer Schüler. Er kam als argentinischer Bandoneon-Spieler vom Tango her, präsentierte ihr aber klassische Kompositionen, die ihr nicht gefielen. Sie liess ihn dann einen Tango spielen, ermutigte ihn, authentisch zu bleiben – und gab damit den entscheidenden Impuls für Piazzollas Entwicklung des «Tango nuevo».
