Literatur und Musik

Nicht mehr die Deine

Ihre letzten Liebesworte sowie jene anderer Frauen – ob berühmt oder unbekannt – stellte die Autorin Sibylle Berg zur Anthologie «Und ich dachte, es sei Liebe – Abschiedsbriefe von Frauen» zusammen, gelesen von der Schauspielerin Hannelore Hoger. 

Diese Ausgabe von Literatur und Musik findet im Rahmen des Literaturfestivals Zürich liest statt. Es hat noch Karten für den Anlass um 13H45.

Hanneslore Hoger (Foto: Carmen Lechtenbrinck)

Man sieht es ihnen nicht an. Nicht die Wucht noch die Wut, und schon gar nicht die Macht, das Leben des Adressaten aushebeln zu können: Abschiedsbriefe von Frauen verbergen viel unter dem sauberen Kuvert, der sachlichen Betreffzeile, hinter getippten oder handgeschriebenen Buchstaben, womit sie sich an ihren Leser – und nur ihn allein – richten. Es ist auch Schrift gewordenes Ringen um Contenance.

Kommentiert werden diese Worte – dafür von tiefen Instrumenten, gespielt von fünf Musikern – mit lasziven, auch leidenschaftlich eruptiven Klängen der drei Komponistinnen Sofia Gubaidulina, Galina Ustwolskaja und Dabrinka Tabakova.

veröffentlicht: 10.10.2019

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Oktober 2019
27.
So
13H45
Philippe Litzler Trompete, Simon Styles Tuba, Gilad Karni Viola, Paul Handschke Violoncello, Benjamin Engeli Klavier, Hannelore Hoger Lesung Gubaidulina, Ustwolskaja, Tabakova